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TSG Schkeuditz – LSV Südwest 20:34 (6:12)

Verdiente Niederlage!

Die Gäste aus Leipzig gewannen völlig verdient gegen am Ende völlig überforderte Mannen aus der Flughafenstadt. Kämpferisch und spielerisch war der Absteiger aus der Bezirksklasse der TSG-Sieben überlegen.

Trotzdem müssen die TSG-Mannen das Ergebnis nicht überbewerten. Zu Beginn war schon klar, dass es kein leichtes Spiel werden sollte. Einzig Rolf Dietrichkeit und Jens Heidel als Torwart waren Spieler, die sonst in der Startsieben sind und am gestrigen Abend zu Beginn auf dem Spielfeld standen. Entsprechend nervös startete die Partie und die Abwehrreihen bestimmten auf beiden Seiten das Geschehen. Doch während die Gäste ihre Angriffe druckvoll und mit Schwung vortrugen, wirkte das Angriffsspiel der Schkeuditzer statisch und einzig durch Einzelaktionen kam man zum Torwurf. Jedoch hielt der Gästetorhüter fast alles, was sich seinem Kasten näherte. Unplatzierte Würfe, undurchdachte und unvorbereitete Aktionen machten es der Abwehr vom LSV aber auch nicht allzu schwer. Die Gäste konnten sich bis zur Halbzeit Tor um Tor absetzen und bis zur Halbzeit ein sicheres 12:6 herauswerfen. Schon hier war den meisten wohl klar, dass an diesem Tag hier nichts zu holen ist.

Doch statt entsprechend auf Ergebnis zu spielen, wurde in der zweiten Hälfte im Angriff hektisch und völlig ohne Plan gespielt. So gut wie es auf dem Papier klingt, dass mit Rolf Dietrichkeit und Jens Paulke die zwei aktivsten Spieler auch die meisten Tore geworfen haben, sollte nicht verkannt werden, dass für deren Tore sie auch mehr als gefühlte 50 Versuche benötigten. Spielerisch fand die TSG nicht mehr statt, Kombinationen Fehlanzeige…..als dann auch die Abwehr sich auflöste, nutzten dies die Gäste aus Leipzig eiskalt aus und trafen, wie sie wollten. Statt das Tempo bei zehn Toren Rückstand zu drosseln, wurde im Angriff nicht einmal durchgespielt und der Ball zumeist leichtfertig vertendelt.

Am Ende verloren die Flughafenstädter mit 20:34 auch in dieser Höhe verdient. Aber wie schon geschrieben, sollte das Spiel nicht überbewertet werden. Die Schkeuditzer mit ihrer Rumpf-Sieben standen in dieser Formation noch nie gemeinsam auf dem Feld. Bei dieser Konstellation fehlte nicht nur das Zusammenspiel, sondern auch die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Nächste Woche unter neuen Vorzeichen geht es Samstag nach Möckern zur dritten Vertretung des SC DHFK Leipzig. Hier gilt es, mal wieder mit spielerischen Mitteln den Zuschauern zu zeigen, dass wir auch anders können. Also……….

FORZA TSG!

Es spielten:

Jens Heidel, Mike Haubenreißer; Rolf Dietrichkeit, Felix Patke, Patrick Kirchner, Marcel Neumann, Christopher Kirchner, Heiko Voigt, Jens Paulke, Steffen Stumpfhauser

Heiko Voigt